Es ist viel leichter Gutes für andere zu tun als für sich selbst.
Plories
Autor: Plories
Freiheit
Tu was immer du willst. Denn du hast stets die freie Wahl, auch wenn es nicht so erscheint. Du musst dir nur der Konsequenzen deines Handelns bewusst sein.
Plories
Das Leben
Das Leben wäre tragisch, wenn es nicht so lustig wäre.
Stephen Hawking (1942 – 2018) – Ikone der theoretischen Physik und Kosmologie, Verfasser der weltbekannten Bücher „Eine kurze Geschichte der Zeit“ und „Das Universum in der Nussschale“
Erinnerung
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gesuchte doch so nah?
Angelehnt an Goethes (1749 – 1832) „Erinnerung“ – Dichter und Naturforscher, Verfasser des Klassikers „Faust“
Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.
Gelassenheit
Die Kunst liegt nicht darin, dass zu tun was einem beliebt, sondern sich an dem zu erfreuen, was einem gerade widerfährt.
Angelehnt an buddhistische Weisheiten
Tausend Mann
Ein Mann mag tausend Männer in einer Schlacht besiegen,
Buddha (563 – 483 v. Chr.) – der Erwachte, Begründer des Buddhismus‘
doch der größte Kämpfer ist derjenige, der nur einen Mann bezwingt – nämlich sich selbst.
Glückwünsche
Die folgenden Zeilen sind meinem Bruder gewidmet.
Achtundzwanzig schlägt die Stunde
Rasch verbreitet sich die Kunde,
Dass heute Dein Geburtstag ist
Und Du das ewig Glückskind bist
Dein Name ist in aller Munde
In dieser fröhlichgeselligen Runde
So lass uns feiern bis zum Morgen
Mach dir nicht zu viele Sorgen
Um längst verblich’ne Schattenwesen
Es ist wie Faust, bereits gelesen
Denn jetzt entwirfst Du neue Welten
Wirst Großes schaffen, so wie Sheldon
Nach arbeitsreicher Leichtigkeit
Vergiss nicht deine freie Zeit
Drum geh spazier’n im Sonnenschein
Bei Sturm genieße ein Glas Wein
Und ließ ein gutes Büchelein
Mit Freunden kannst Du Karten spielen
Mit Glück den ersten Platz erzielen
Beim Wandern die Natur beschauen
Ein Äpfelchen vom Baume klauen
Und warum nicht mal müßig sein,
Den Tag verträumen ganz allein?
Zum Schluss sollst Du nicht leer ausgehen
Musst dieses Päckchen hier ausspähen
Gefüllt mit Freude, Glück und mehr
Das alles wünsche ich Dir sehr
Traum
Auf und nieder
Immer wieder
Strömt die Lust in sie hinein
Singt ihr Mieder
Volle Lieder
Übers tiefste aller Sein
Quickend hallen reinste Töne
Bebend tanzt die Wunderschöne
Mangelt nicht der tierschen Triebe
Gibt sich hin der nackten Liebe
Größte Wonne
Bringt die Sonne
Wie sie in ihr’m Herz erblüht
Gleich dem Feuer froh erglüht
Wallend zuckt der Leiber Spiele
Blitze schlängeln sich recht viele
Durch das menschliche Gefüge
Lebensgeister voller Krüge
Fließen, sprudeln völlig über
All die höchsten Hochgefühle
Auf und nieder
Immer wieder
Mahlt’s die Glut in lüstner Mühle
Singt es ‚gleich ist es vorüber‘
Ein letzter zärtlicher Genuss
Worauf der Tanz nun enden muss
Zu Asche wird, was Feuer war
Der Wind liebkost ihr zartes Haar
Zur Ruhe kommt, was triebhaft war
So wiegt sich fromm des Traumes Paar
Land des Friedens
Ich lebe hier in einem düsteren Hort
Hab aber gehört von dem perfekten Ort
So mach ich mich dahin auf
Klettere einen steilen Berg hinauf
Sehe von weiten das blühende Land
Da nimmt mich der Wind an die Hand
Führt mich durch ein goldenes Tor
Nun höre ich einen Engelschor
Das Vergangene fällt ab von mir
Ich beginn ein neues Leben hier
Ich streife durch grüne Weiden
Genieße den kühlen Schatten der Heiden
Lande an einem weiten Strand
Über mir ein strahlendes Wolkenband
Das Meer singt leise sein Lied
Keine Note erzählt was von Krieg
Die Sonne beendet schön ihren Weg
Als ob ein Phönix im Meer untergeht
Die Nacht wird lieblich geboren
Zu einer dunklen Fee erkoren
Wird Zeit sich schlafen zu legen
Lass Schlafsand über mich hinwegfegen
Der harte Grund lässt mich aufschrecken
Sehe, wie sich mir Gebeine entgegenstrecken
Das Land wurde auf Toten erbaut
Hat sich das Glück von anderen geklaut
Mit klarem Verstand renn‘ ich los
Da gibt mir der Wind einen Stoß
Wirbelt mich raus ins Lügenmeer
Von meiner Blindheit geschickt, durchbohrt mich ein Speer
Der Sprung
Hand in Hand
Gehen wir an den Rand
Das Flugzeug stäubt vor Funken
Wir schauen nach unten
Springen ganz verwegen
Dem Paradies entgegen
Verlassen dieses verrostete Schiff
Schweben durch ein Wolkenriff
Der Boden nähert sich
Wir ziehen an unserer Leine
Der Fallschirm öffnet sich nicht
Erschrocken schau ich an meine Seite
Was haben wir uns dabei gedacht?
Du scheinst nicht überrascht
Ich zieh dich an mich heran
Du schmunzeltest mich an
Wie ist das eigentlich gemeint?
Eine dunkle Gestalt erscheint
Entreißt dich aus meinen Armen
Ich flehe ‚bitte hab Erbarmen‘
Der Boden nähert sich
Ich zieh an meiner Leine
Der Fallschirm öffnet sich nicht
Ich schau an meine leere Seite
Du segelst gemütlich zur Erde
Nicht nur eine Scherbe
Zerreißt mein Fleisch
Meine Haut wird bleich
So tödlich dein letzter Blick
Das war’s für mein Genick
Ich lande in einem bunten Beet
Du springst fröhlich über meinen Körper, der reglos am Boden klebt