Mr. Brown macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt…

Mr. Brown macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt…

Zwei Törichte saßen auf einer Mauer und beklagten den Tod eines Freundes. Mit Schnaps versuchten sie ihre Trauer wegzuspülen. Da dies nicht auszureichen schien, begannen sie Katox den Gott des Todes zu beschimpfen. So war es kein Wunder, dass dieser im nächsten Moment grinsend vor ihnen erschien. Als die zwei Katox erblickten, erschraken sie sich heftig und wären beinahe von der Mauer gefallen. Normalerweise bekommt man den Gott des Todes schließlich nur zu Gesicht, wenn man bereits tot ist. Schnell versuchten sie sich herauszureden, doch Katox vergibt keinen Sterblichen.
„Eure Zeit ist jetzt ebenfalls gekommen“, vermittelte er ihnen. Doch großzügig wie er ist, machte er ihnen ein Angebot: „Ihr könnt wählen, ob ich euch gleich ins Reich der Toten bringen soll oder ob ihr mein spezielles Angebot annehmen wollt.“
Die zwei schauten sich verängstigt und verwundert an. Dann führte Katox aus: „Es ist eigentlich ganz einfach. Für jeden wahren Freund, den ihr besitzt, gebe ich euch ein zusätzliches Jahr, bis ich euch hole. Dafür müsst ihr nach eurem Tod für jeden Feind ein Jahr auf Erden wandeln; bevor ich euch ins Reich der Toten lasse.“
Amüsiert fügte er hinzu: „Wenn ihr bis dahin nicht bereits verrückt geworden seid. Soll ja den friedlichsten Geistern passieren.“
„Nun, was wählst du?“, fragt er den ersten.
„Pah, ich hab so viele Freunde, ich nehm dein spezielles Angebot.“
„Gute Wahl, gute Wahl“, erwiderte Katox.
„Schauen wir einmal, auf wie viele wir kommen. Mhm, eins und mhm,…
Nein ich glaube da hab ich mich verzählt. Ich finde keinen einzigen. Freilich als Staatsman, der du bist, magst du viele Speichellecker haben. Doch keiner würde für dich ins Feuer springen. Nicht einmal deine Frau, die dich, wie wir doch beide wissen, nur des Geldes wegen erduldet. Ja und deine Feinde, oh ja. Eins und zwei,… ja auf Zweihundert kommen wir da bestimmt. Habe einmal grob aufgerundet.“
„Betrüger!“, schimpfte ihn der erste. Und mit einem Fingerschnippen Katox‘ schied dieser augenblicklich dahin.
„Nun, und was wählst du?“, fragte er den zweiten. Dieser überlegte nicht lange und antwortete: „Hol mich jetzt auf der Stelle.“
„Jah, welch eine vortreffliche Wahl“, freute sich Katox erneut. „Ein fleißiger Arbeiter und gutmütiger Familienvater, der du bist. Doch was hilft es dir, wenn dir der Grips fehlt. Viele Jahre hättest du noch unbekümmert leben können, doch jetzt lässt du eine unglückliche Witwe und vier Waisen zurück. Sind wir im Angesicht des Todes doch etwas selbstsüchtig geworden?“
Abermals schnippte Katox mit den Fingern und der zweite Törichte schied dahin.
Ein Tor besuchte einst den Schrein Katox‘ – Gott des Todes und der Krankheit. Er kniete sich vor diesem nieder und bat ihn, er möge ihm ein langes Leben schenken. Augenblicklich erschien Katox vor dem Tor. Dieser griff erschrocken an seine Brust. Nicht nur aus Furcht, sondern auch um sich sicher zu sein, dass er noch am Leben war.
„So so, betest zu mir und bist doch kerngesund. Verhöhnst das Leben, unwissender Tor.“
Der Tor versuchte sich zu erklären, doch Katox duldete es nicht: „Jetzt bringt dich deine Gier ins Reich der Toten.“
Der Tor klammerte sich an den Schrein des Gottes und wimmerte wie ein geschlagener Hund.
„Nun sag mir, wovor fürchtest du dich so? Doch nicht etwa des Schmerzens wegen? Ist er doch in einem Wimpernschlag vorbei. Ich kann dir versichern, er wird nicht schlimmer sein als ein Speer im Leib.“
Der Tor wagte es nicht zu sprechen.
„Sag mir nicht, dass es das Unbekannte ist, was du fürchtest. Dann müsstest du vor jeder Hausecke vor Angst zusammenbrechen. Weiß doch keiner, was der nächste Tag mit sich bringt.“
Der Tor wagte es nicht zu sprechen.
„Was bleibt uns noch, was bleibt uns bloß? Ein selbstsüchtiger Tor, wie du einer bist, hast wohl kaum Angst um Familie oder Freunde. Nein.“
Der Tor wagte es nicht zu sprechen.
„So wimmerst du um Wein, Bier und Heiterkeit? Bei meiner selbst, das kann nicht sein. So geh’n doch Freud und Leid seit jeher nie getrennte Wege.“
Der Tor wagte es nicht zu sprechen.
„Was bleibt uns noch, was bleibt uns bloß? So fürchtest du das Ende selbst? Hast Angst den letzten Gedanken zu erleben? Fürchtest dein Bewusstsein ganz zu verlieren? Dann nicke schnell, sonst hol ich dich.“
Der Tor nickte.
„So willst du nicht ins Reich der Toten? Willst ewig Denken und Erleben? Dann nicke schnell, sonst hol ich dich. Sonst bring ich dich ins Reich der Toten.“
Der Tor nickte.
„Nun denn, so wandle ewig hier auf Erden.“
Katox schnippte mit den Fingern und der Tor schied dahin.
Der verrückte Mond-Brotscheibenkuss-Song – wie wir ihnen kennen und lieben. Das Erstlingswerk von Prof. Crazy.
Passende Merchandisingartikel findest du nicht in unserem Shop, sondern beim Bäcker deines Vertrauens.
Hinweis: Für den höchsten Genuss unbedingt in 1440p schauen, da Youtubes Codec sonst Artefakte anzeigt.
Der beste Beweis dafür, dass Zeitreisen nicht möglich sind und nie sein werden, ist, dass wir nicht von Touristenhorden aus der Zukunft heimgesucht wurden.
Stephen Hawking (1942 – 2018) – Ikone der theoretischen Physik und Kosmologie, Verfasser der weltbekannten Bücher „Eine kurze Geschichte der Zeit“ und „Das Universum in der Nussschale“
Stephen Hawking gab 2009 eine Party samt Champagner, Buffet und Ballons sowie einem großen Banner, mit dem er alle Zeitreisenden willkommen hieß.
Doch niemand kam. Vielleicht hätte er die Einladung nicht erst nach der Feier veröffentlichen sollen. Andererseits konnte sein „Experiment“ so zeigen, dass die Zukunftsmenschen kein Interesse daran haben, mit Stephen Hawking Champagne zu trinken. Was für langweilige Menschen das sein müssen…
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein (1879 – 1955) – Ikone der theoretischen Physik, Begründer der Relativitätstheorie
Mir ist aufgefallen, dass selbst Menschen, die behaupten, alles sei vorherbestimmt und dass wir nichts dagegen tun können, nach rechts und links schauen, bevor sie die Straße überqueren.
Stephen Hawking (1942 – 2018) – Ikone der theoretischen Physik und Kosmologie, Verfasser der weltbekannten Bücher „Eine kurze Geschichte der Zeit“ und „Das Universum in der Nussschale“
Zeig einem schlauen Menschen einen Fehler und er wird sich bedanken. Zeig einem dummen Menschen einen Fehler und er wird Dich beleidigen.
Laotse (6. Jh. v. Chr.) – chinesischer Philosoph, der mehr eine Legende ist und wahrscheinlich nie gelebt hat.